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Fettlogik überwinden und Gewicht verlieren – So hat es bei mir geklappt!

Gehört dieses Thema in meinen Märchen-Medien-Blog? Ich war mir lange Zeit nicht sicher, aber zu meiner Arbeit als Märchenerzählerin gehört auch das äußere Erscheinungsbild. Denn das hat sich im letzten Jahr stark geändert und ändert sich weiterhin. Das führt oft zu komischen oder freundlichen Nachfragen bei meinen Auftritten.

Wie äußert sich also diese Änderung? Ich habe seit April 2016 bis jetzt 37 Kilogramm Gewicht verloren. Gab es einen Grund? Viele (Gesundheit, Körperempfinden) und doch auch keinen.

Aus meinem Elfenbeinturm aus „Man muss sich so akzeptieren, wie man ist“, „alle Körperformen sind schön“ und „Abnehmen hat noch nie nachhaltig geklappt“ führte nur ein Balkon ins Freie und auf dem Stand: „In meinem Beisein muss sich keiner seiner/ihrer Formen schämen“ oder „Ich mache keinem Dicken ein schlechtes Gewissen“.

Eher unmotiviert besuchte ich einen Arzt, der sich auf TCM spezialisiert hatte. Abgesehen von seinen Tipps, einmal pro Woche das Abendessen ausfallen zu lassen und mehr Bewegung, schlossen wir einen Vertrag. Darin stand das Ziel (10 kg abnehmen), der Zeitraum (10 Monate) und was ich (schreckliches) tun muss, wenn ich es nicht schaffe. Dazu gab es alle zwei Woche individuell gemischte Tees aus der Apotheke.

Durch die Akupunktur, die es dazu gab, habe ich keine Veränderung erfahren. Die Tees aber haben mein Hungergefühl gebremst. Aber wer schon mal solche Tees probiert hat weiß, dass danach gut und gern jeder Appetit vergeht 😉

Aber die Kilos wurden weniger, langsam aber sicher wuchs die Zahl der Gesamtgewichtsabnahme. Zwar gab es immer viele unerklärliche Gewichtsschwankungen und mir fielen die Haare aus. Aber ich war fit wie ein (unbenutzter) Turnschuh.

Aber mir fehlte ein Ziel! Wenn ich gefragt wurde, wie viel ich abnehmen wollte, gab ich eher unmotiviert zur Antwort „So lange wie es geht“ und mir selbst gestand ich zu: „14 Kilo wäre toll“, später dann „20 Kilo wären super“… Aber so ziemlich alles darüber hinaus war reinste Utopie: So schlank wie vor 22 Jahren oder noch vor 26 Jahren werde ich nie und nimmer. Also wollte ich solche Ziel auch gar nicht ins Auge fassen.

Dann las ich Anfang Januar 2017, auf eine Empfehlung hin, das Buch „Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann. Etwas besseres hätte mir nicht passieren können! Beim ersten Durchlesen gelangte ich von einer verblüffenden Erkenntnis zur nächsten: kein Hungerstoffwechsel, kein Jojo-Effekt, kein kaputter Stoffwechsel durch frühere Diäten und – Überraschung – ich kann mein wahres Normalgewicht erreichen.

Und endlich erklärten sich auch die unerklärlichen Gewichtsschwankungen und der unschöne Haarausfall.

Seit sechs Wochen benutze ich auch eine App zum Kalorienzählen, denn auch das ist ein Thema des Buches von Nadja: Übergewichtige unterschätzen sehr oft die Summe ihrer zu sich genommenen Kalorienmenge. Und wer zählt schon die Getränke und die abgeleckten Finger beim Kochen? Ich jetzt! Und nichts bleibt ungezählt.

An vielen Tagen fällt es mir sehr leicht meine angestrebte Gesamtaufnahme an Kalorien auf 1.000 kcal zu begrenzen. Aber natürlich gibt es auch Tage, da schleiche ich wie meine Katzen um den Vorratsschrank. Doch selbst wenn ich dann meinen Gelüsten nachgebe, weiß ich, dass 1 Kilo Fett aus ca. 7.000 kcal besteht und ich das erst mal essen oder einsparen muss, bevor sich wirklich auf der Waage etwas nachhaltig verändert (und z.B. kein eingelagertes Wasser ist).

Seit dieser Zeit sind 7 Kilo einfach verschwunden. Alle noch vorhandenen Schwankungen auf der Waage sind logisch (PMS oder zu wenig Eiweiß, zuviel Kohlehydrate). Ich kann essen was ich will, es muss nur in meinem Rahmen bleiben. Und ich habe keine Angst mehr vor dem „normalen“ Essen nach der Abnahme.

Noch 7 Kilo, dann habe ich mein Normalgewicht erreicht und ich besitze einen BMI von 24. Aber jetzt weiß ich, dass ich noch zu mehr fähig bin. Warum also nicht den gesünderen BMI von 21? Das schaffe ich auch noch!

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Brigitta

Brigitta Wortmann, seit 1998 als Märchenerzählerin unterwegs und seit 2008 von der Harfe begleitet. Seit 1998 gebe ich Workshops zum Zaubern, später kamen noch Workshops für Hörspiele und Trickfilme hinzu. Passend zu meinem Masterstudium (gepl. Master 2018) zur Medienpädagogin entstehen viele Projekte, die Märchen und Medien verbinden.
Infos und Buchung unter www.die-maerchentruhe.de

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