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Imagevideo Eschenhausen

Eschenhausen – das Dörfchen, in dem ich seit gut 25 Jahren mit meinem Mann lebe. Hier sind meine Jungs aufgewachsen und hier habe ich nach meiner alten Heimatstadt Dorfen eine neue Heimat gefunden. Mit fast 300 Einwohnern ist Eschenhausen sind gerade groß zu nennen, aber das Dorf hat seine liebenswerten Vorzüge.

Um so schöner war es daher, dass ich im Rahmen des Oktoberfestes Bassum 2017 und dem Markt der Ortschaften einen Imagefilm drehen konnte. Die inhaltliche Gestaltungsidee war schnell gefunden, ähnlich dem Werbevideos vom NDR mit ihrem Slogan „Das schönste am Norden…“ sollten zwischen den schönen Dorffotos kleine Videos von Einwohnern gezeigt werden, die mit „Ich lebe gern in Eschenhausen…“ beginnen.

Obwohl manch ein Mann entrüstet den technisch versierten Kopf schüttelte über meine Idee, alle Videos mit dem Handy aufzunehmen, war mein kleines Helferin durchaus in der Lage alle Anforderungen anzunehmen. Und natürlich habe ich den Arbeitsaufwand, alles mit dem Videoprogramm zu schneiden, völlig unterschätzt. Aber es hat irre Spaß gemacht, ich war stundenlang im „Flow“ und habe wieder viel neues umsetzen können.

Die Krönung war aber am Tag der Veröffentlichung, dem Oktoberfest am 08.10.2017. Auf einem großen Monitor lief der 26-minütige Film in einer Endlosschleife. Ich nutzte die Gelegenheit mir die Gesichter unserer Besucher anzuschauen. Die Freude, das Lachen und Staunen und natürlich auch das anschließende Lob waren ein schöner Gegenwert zu den vielen „einsamen“ Stunden am PC.

Hier dürft ihr selbst einmal sehen:

 

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Die Arbeit an meinem neuen Flyer

Nachdem ich  mich äußerlich sehr verändert habe und die neue Weihnachs- und Wintererzählsaison ansteht, war es dringend nötig einen neuen Flyer mit aktuellen Fotos zu gestalten. Schließlich bin ich es leid, den Menschen zu erzählen, dass ich das auf dem Flyerfotos bin 😉 Ich habe es immer wieder verschoben, denn die Arbeit benötigt Zeit und Ruhe; zwei Dinge, die mir gerade fehlen. Andererseits arbeite ich gern grenzenlos kreativ, d.h. ich muss nur meine Vorstellungen einarbeiten.

Die Arbeit an Flyer und Website bedeuten für mich immer eine Arbeit an meinen Grundlagen. Wer bin ich, wie möchte ich nach außen wirken, was davon ist wichtig, in einem Flyer/Website erwähnt zu werden. Und natürlich aus der anderen Richtung betrachtet: Was spricht die Menschen an, was möchten Sie wissen? Welche Information benötigen sie, um sich für zu interessieren und anschließend für ein Angebot zu entscheiden? Kurzum, solche Arbeiten sind immer kleine Meilensteine in meiner Arbeit als „Unternehmerin“.

Mittlerweile bin ich ziemlich firm mit Photoshop und Indesign. Es benötigt also kaum Zeit die Arbeitsabläufe zu koordinieren. Trotzdem ist der Anfang nie auf dem PC möglich. Zuerst wird ein alter Flyer genommen, ein leere Blatt Papier und ein Stift. Dann wird einfach drauf los gesponnen. Aber halt, was will ich mit dem Aufbau planen und habe noch keine Fotos.

Also Schritt zurück. An den Fotos, deren Farbkonzept und Gestaltung, hängt doch der Flyer ebenso, wie an der textlichen Gestaltung. Jetzt im Herbst sind hier im Norden die schönen Tage für Außenaufnahmen spärlicher geworden. Trotzdem war das Glück meiner Haus- und Hoffotografin Verena Bösche und mir hold, so dass wir an einem sonnigen Vormittag schöne Fotos im Kreismuseum Syke schießen konnten.

Damit konnte ich nun arbeiten. Eine ganze Woche lange habe ich gezeichnet und radiert, geschrieben und gelöscht, Bilder und Texte erst nach links, dann wieder nach rechts geschoben. Schließlich hat sich ein durchgehendes Konzept heraus gearbeitet, dass zum Design wie zum Inhalt der Flyer passt: (Achtung, großer Umweg) Novalis schrieb einst „Alle Märchen sind nur Träume von jener heimatlichen Welt, die überall und nirgends ist“. So wie wir von unseren Märchen träumen, oder auch von unserer Kindheit, bewegen wir uns in Räumen, die so nur in unseren Köpfen existieren. Aber dort sind wir sicher, dorthin sehnen wir uns und wissen doch, dass wir diese Orte nur in unserer Phantasie besuchen können.

Also werde ich zur Reiseleiterin zu jener ersehnten Welt und verbinde damit … Traum und Wirklichkeit. Und diese Verbindung zieht sich nicht nur durch meine gesamte Arbeit, sondern auch durch die Flyergestaltung. Selbst die Bilder sind Mischungen zwischen Traum und Wirklichkeit. Das Coverbild geht vom Photo in eine Zeichung über, und andere Fotos sind zeichnerisch bearbeitet, z.B. habe ich einen Apfel eingefügt. Mein Gesicht und meine ganze Erscheinung habe ich nicht bearbeitet. Die gefällt mir so ziemlich gut!

Und schließlich habe ich endlich verwirklicht, was mir schon lange vorschwebte: ein selbst illustriertes Bild meiner Märchenerzählung. Und weil es so schön ist, ist das Bild auch gleich auf die neue Visitenkarte gekommen. Flyer und Visitenkarte sind nun in Druck gegangen und hoffentlich in einer Woche bei mir.

Märchenerzählung mit Brigitta Wortmann

Jetzt muss nur noch die Internetseite angepasst werden… sobald wieder Zeit da ist. Zunächst steht ein Vortrag über Weinen und Lachen im Märchen an: Frauenfrühstück in Kirchweyhe am 11.11.2017. Vielleicht sehen wir uns!

Flyer Maerchen und Harfe Druck